Uni ist mehr als Lernen

Wir sehen die Universitäten als Ausgangspunkte für eine progressive Alternative zur reaktionären Verpestung unserer Gesellschaft durch Hass, Angst und Spießertum. Die Hochschulen sollen Orte sein, an denen neue, zukunftsweisende Lebens-, Wirtschafts- und Verwaltungsmodelle erprobt werden können. Orte, an denen Freiheit, Phantasie und Kreativität herrschen. Wir wollen nicht Systemsklaven sein, sondern unsere Persönlichkeit frei von bürokratischen und ökonomischen Repressalien erkennen und ausleben können. Auf dem Weg dahin kämpfen wir vom SDS für das, was es dazu braucht: Freiräume für studentische Kultur! Ja zu selbstverwalteten Zentren und Initiativen! Ja zu selbstorganisierten Seminaren und Anrechnung/Anerkennung derselben! Freie Bewerbung (Plakatierung) von studentischen Aktionen, Events und Gruppen statt Gängelung durch Uni und Studierendenwerk! Wertschätzung und Anerkennung für studentische Kultur fördern! Das ist gerade in Heidelberg nötig, wo die Uni spätestens seit der Zwangsräumung des studentisch verwalteten Wohnheims „Collegium Academicum“ 1977 auf Repression setzt. Beim Projekt der Neugründung des CA (das wir unterstützen) soll die Uni ihre historische Verantwortung erkennen und es finanziell mittragen.