Solidarität: Sozialismus bedeutet gemeinsam stark statt einsam ausgebrannt!

Geld ist die Waffe der Unterdrücker, Solidarität die der Unterdrückten. Praktisch heißt Solidarität für uns, dass wir den Kampf gegen die zynische und rassistischen partiellen Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer*innen und Zweitstudien in BaWü fortführen. Vom Protest der Studis gegen diesen ersten Schritt hängt es ab, ob die Politik wieder allgemeine Studiengebühren wagen wird oder nicht. Solidarität heißt aber auch, die Ausbeutung von studentischen Hilfskräfte an unserer Uni nicht einfach so hinzunehmen! Deren Prekarisierung äußert sich darin, dass ihnen gesetzlich zugesicherte Rechte und Möglichkeiten bewusst verschwiegen oder verweigert werden, z.B. beim Urlaub. Dafür werden Hilfskräfte nicht selten mit unbezahlten Überstunden, chronischer Unterfinanzierung und unfairen Anstellungsverträgen ausgenutzt. Dagegen wollen wir ankämpfen, in dem wir studentische Hilfskräfte durch den StuRa über ihre Rechte aufklären und ihnen beim Aufbau autonomer gewerkschaftlicher Strukturen helfen. Wir fordern ein Ende der geschickt genutzten Unwissenheit und der Willkür, eine einheitliche Charta der Rechte und Pflichten der Hilfskräfte, niveauvolle Arbeitsinhalte und faire Entlohnung. Wir setzen uns für einen gemeinsamen Tarifvertrag für alle studentischen Beschäftigten an der Uni ein!