Mehr Demokratie wagen – auch an der Uni!

Die Uni ist eine Oligarchie! Obwohl wir die weitaus größte Gruppe bilden, wird uns Studis in den entscheidenden Uni-Gremien ein echtes Mitbestimmungsrecht vorenthalten. Über die Verfasste Studierendenschaft (VS) können wir zwar vieles, aber noch zu wenig erreichen. Im Senat ist unser Gewicht vernachlässigbar. Diese Posse spielt der SDS nicht mit! Wir wollen, dass alle Mitglieder der Uni im Senat paritätisch repräsentiert werden! Keine autoritäte Machtkonzentration bei der Hochschulleitung! Die Forderung nach einer demokratischen Uni muss jedoch einhergehen mit Selbstkritik der Studierendenvertretung: Vertritt sie entschlossen die Interessen der Studierenden? Eröffnet sie für diese neue Wege oder lässt sie sich von Bürokratismus und Langweile infizieren? Diese Fragen ehrlich zu beantworten und progressive Lösungsansätze zu erarbeiten – das möchten wir im permanenten Dialog mit allen Studis tun! Daher möchten wir im StuRa eine Debatte über Selbstbild, Ziele, Struktur und Funktionsweise anregen; und darüber, wie wir Selbstbezogenheit überwinden. Als Schritte der Demokratisierung planen wir auch eine Machtverschiebung von den Referaten in den StuRa, dem parlamentarischen Herz der VS.