Gegen Sexismus, Homophobie und Hetero-Normativismus!

Als Hochschulgruppe schreiben wir uns den Feminismus auf die Fahnen, doch was bedeutet das? Wir stehen für einen sozialistischen Feminismus, der die Wurzeln der Unterdrückung von Frauen erkennt und bekämpfen möchte. Dies schließt auch ein klares Bekenntnis zum Queerfeminismus mit ein, denn nicht „nur“ cis-Frauen werden von einer patriarchalischen Gesellschaft eingeschränkt und kontrolliert, sondern auch Personen mit vom Binär abweichenden Geschlechteridentitäten und sexuellen Orientierungen. Für uns heißt es, dass wir die Menschlichkeit jeder Person anerkennen, egal wie sie sich identifiziert – ob hetero- , homo-, oder bisexuell, trans* oder weder als Frau noch als Mann. Mit dieser Einstellung kommt die Erkenntnis, dass wir in unserer Gesellschaft heute noch lange keine Gleichheit erreicht haben: Trans-Personen werden als abartig gesehen, Menschen mit nichtbinärer Geschlechtsidentität als nicht existent, Frauen werden überproportional belästigt, und die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren ist rechtlich nicht mit der von Heterosexuellen gleichgestellt.

An der Uni unterstützen wir sämtliche Bestrebungen, die sich der Verfolgung des Zieles der Gleichberechtigung widmen. Deshalb setzen wir uns zum Beispiel für bessere Förderung für Studierende mit Kind, der Anpassung der offiziellen Dokumente zur Anerkennung aller Geschlechtsidentitäten oder die Einführung einer Frauenquote für Professuren ein. Auch außerhalb des Stura führen wir unser Engagement weiter: Die Demonstration am 8.März, dem Internationalen Frauen*kampftag, die wir dieses Jahr schon mitorganisiert haben, wollen wir auch in den kommenden Jahren unterstützen und als Anlass etablieren, zu dem Frauen auf die Straße gehen und ihre Anliegen vertreten können. Die Zusammenarbeit mit FUN-und Queerreferat des Studierendenrats ist uns sehr wichtig und wir wollen sie auch künftig weiter ausbauen.