Positionen

Wessen Studium? Unser Studium! Für selbstbestimmtes Lernen ohne Diskriminierung

Die marktradikale Verwüstung der Unis in den letzten Jahrzehnten ist voll geglückt: verschultes Studium, (ungesetzliche) Anwesenheitspflicht, repressiv-selektive Prüfungsordnungen – das ist Alltag an deutschen Unis, auch in HD. Das Ziel: Studis gefügig machen, Bulimielernen, Konservierung der Klassenverhältnisse durch strukturelle Benachteiliging sozial Schwächerer. Das akzeptieren wir nicht!  MEHR

 

 

Uni ist mehr als Lernen!

Wir sehen die Universitäten als Ausgangspunkte für eine progressive Alternative zur reaktionären Verpestung unserer Gesellschaft durch Hass, Angst und Spießertum. Die Hochschulen sollen Orte sein, an denen neue, zukunftsweisende Lebens-, Wirtschafts- und Verwaltungsmodelle erprobt werden können. Orte, an denen Freiheit, Phantasie und Kreativität herrschen. Wir wollen nicht Systemsklaven sein, sondern unsere Persönlichkeit frei von bürokratischen und ökonomischen  Zwängen.  MEHR

 

Mehr Demokratie wagen – auch an der Uni!

Die Uni ist eine Oligarchie! Obwohl wir die weitaus größte Gruppe bilden, wird uns Studis in den entscheidenden Uni-Gremien ein echtes Mitbestimmungsrecht vorenthalten. Über die Verfasste Studierendenschaft (VS) können wir zwar vieles, aber noch zu wenig erreichen. Im Senat ist unser Gewicht vernachlässigbar. Diese Posse spielt der SDS nicht mit! Wir wollen, dass alle Mitglieder der Uni im Senat paritätisch repräsentiert werden! MEHR

 

 

Gegen Sexismus, Homophobie und Hetero-Normativismus!

Als Hochschulgruppe schreiben wir uns den Feminismus auf die Fahnen, doch was bedeutet das? Für uns heißt es, dass wir die Menschlichkeit jeder Person anerkennen, egal wie sie sich identifiziert – ob hetero- oder bisexuell, trans oder weder als Frau noch als Mann. Mit dieser Einstellung kommt die Erkenntnis, dass wir in unserer Gesellschaft heute noch lange keine Gleichheit erreicht haben: Trans-Personen werden als abartig gesehen, Menschen mit nichtbinärer Geschlechtsidentität als nicht existent, Frauen werden überproportional belästigt MEHR

 

Antifaschismus – eine demokratische Pflicht!

Fight Fascism! – Auf der Straße, an der Uni und im StuRa setzen wir uns für eine Gesellschaft ohne Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung ein. „Nie wieder“ sehen wir nicht als leere Floskel an, sondern nehmen das Versprechen von nach 1945 ernst. Denazifizierung, Demilitarisierung und Demokratisierung sind auch heute noch zentrale Ziele unserer politischen Arbeit. MEHR

 

 

 

Solidarität: Sozialismus bedeutet gemeinsam stark statt einsam ausgebrannt!

Geld ist die Waffe der Unterdrücker, Solidarität die der Unterdrückten. Praktisch heißt Solidarität für uns, dass wir den Kampf gegen die zynische und rassistischen partiellen Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer*innen und Zweitstudien in BaWü fortführen. Vom Protest der Studis gegen diesen ersten Schritt hängt es ab, ob die Politik wieder allgemeine Studiengebühren wagen wird oder nicht. Solidarität heißt aber auch, die Ausbeutung von studentischen Hilfskräfte an unserer Uni nicht einfach so hinzunehmen! MEHR

 

 

Study love, not war! Für eine Uni ohne Rüstungsforschung!

Frieden – im Angesicht einer zunehmend entmenschlichten Welt ein verbindendes Interesse unserer Generation. Als Pazifist*innen können wir vom SDS daher nicht gleichgültig mit ansehen, wie Forschung nicht nur für zivile und friedliche Zwecke betrieben wird. Wie an den Laboren und Instituten das Blut unschuldiger Zivilist*innen klebt! So hat Heidelberg in jüngerer Vergangenheit für das Pentagon geforscht. Dem Beispiel vieler anderer Unis folgend, soll auch Heidelberg eine „Zivilklausel“ einführen. MEHR

 

Weniger Kapitalismus, mehr Öko!

Der Kapitalismus ist gekennzeichnet durch eine hemmungslose Ausbeutung von Mensch und Natur zu Gunsten von Profitmaximierung für einige wenige. Massentierhaltung und hemmungsloser Rohstoffabbau sind nur zwei Beispiele dafür. Auch vor Universitäten macht diese Maschinerie keinen Halt. Wir wollen dem eine Kultur der ökologischen Nachhaltigkeit entgegensetzen: MEHR