Kein Platz für #Antisemitismus! – Kundgebung um 17 Uhr am Uniplatz!

Nach der körperlichen und seelischen Misshandlung eines jüdischen Studierenden durch seine Bundesbrüder auf dem Haus der Burschenschaft Normannia wollen wir gemeinsam auf die Straße gehen! Während der Angriff in der Presse nur ein geringes Echo erfährt, die Staatsanwaltschaft die vorgefallen Schläge mittels Gürteln als „gängiges Ritual im Verbindungswesen bezeichnet“ und die Universitätsleitung jegliche Verantwortung abstreitet, ist es unsere Aufgabe, auf die gravierende Problematik aufmerksam zu machen.Denn der Vorfall war kein singuläres Ereignis. Burschenschaften agieren seit Jahrzehnten im rechtsextremen Spektrum, haben Kontakte zur Jungen Freiheit, Identitären Bewegung und zur AfD, für die ein „Alter Herr“ der Normannia im Bundestag sitzt. Mit der selbstschützenden Auflösung der Aktivitas der Normannia durch die Alten-Herren-Vereinigung ist der Vorfall nicht erledigt. Gerade als Mitglieder einer Universität, die eine stützende Rolle in der Unterordnung des Wissenschaftsapparates unter das Nazi-Regime inne hatte, ist es unsere Pflicht, Aufklärung über Verbindungswesen am rechten Rand zu betreiben, dem Thema ein höheres Gewicht zu geben und auf eine Hochschule und Unistadt hinzuwirken, in der Rechtsradikalismus keinen Platz hat!

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