Studienfinanzierung SICHER STELLEN!

Nicht nur zu #Coronazeiten haben viele Studis ein Loch im Geldbeutel. Neben Sofortmaßnahmen wie Studienzuschüssen fordern wir deswegen: Das bürokratische, unzureichende #BAföG muss durch ein ausreichendes, allen zustehendes #Studienhonorar ersetzt werden. 1. Sätze rauf!Aktuell liegt der Grundbedarf bei 419 €, die Wohnpauschale bei 325 €. Trotz der letzten Erhöhung ist das viel zu wenig, um die steigenden Lebenshaltungskosten zahlen zu können. Deswegen muss der Grundsatz auf mindestens 550 €, die Wohnpauschale auf 400 € erhöht werden. Nur so wird ein sicherer Zugang zum Studium für alle möglich. Der jetzige Zustand, in dem sich viele Studierende verschulden oder neben dem Studium in großem Maße arbeiten müssen, ist nicht tragbar. 2. Auflagen streichen!Aktuell hat nur jeder sechste Studi Anspruch auf BAföG. Wessen Eltern knapp über der Bezugsgrenze liegen oder das eigene Studium nicht finanzieren wollen geht der leer aus. Das ist kein gerechter Zustand! Deswegen muss die Studienfinanzierung für alle geöffnet werden. Genauso müssen Auflagen wie Maximalstudiendauer oder Maximalalter gestrichen werden, denn diese verunmöglichen die Möglichkeit umfassend und in jeder Alterslage am universitären Lehrbetrieb zu partizipieren. 3. Rückzahlungspflicht abschaffen!Aktuell muss ein großer Teil des BAföG zurückgezahlt werden. Das bedeutet für viele Studis nach ihren Abschlüssen eine nicht unerhebliche Schuldenlast. Um dem entgegen zu treten braucht es deswegen eine Abschaffung der Rückzahlungspflicht. Und zwar zu 100%.Die Frage der Einführung eines solchen Stundenhonorars ist für uns nicht nur finanzieller Natur: Dahinter steckt die Idee eines emanzipatorischen Bildungsverständnis. Das Studium soll keine bloße Ware und Wissensaneignung für den späteren Arbeitgeber sein. Jeder soll nach seinen Interessen, nach seinen Fähigkeiten gleichberechtigten Zugang zu den Hochschulen haben.

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