STIMMT MIT JA BEIM BÜRGER*INNENENTSCHEID!

Gemeinsamer Flugblatttext von dielinke.SDS Heidelberg und Linksjugend [’solid] Heidelberg

Wenn die Ochenkopfwiese versiegelt wird, verlieren wir alle. Denn Umwelt gehört uns allen. Ein Rückzugsort vom städtischen Stress, unzählige Tier- und Pflanzenarten, eine Windschneise gegen die Heidelberger Hitze – das steht alles auf dem Spiel. Darum: JA zur Ochsenkopfwiese am 21. Juli! Wir erkennen die Notwendigkeit eines neuen Betriebshofes an. Dafür sind wir zu sehr auf Bus und Bahn angewiesen. Der „Klimaschutz“ von Stadt und RNV geht uns schlicht nicht weit genug. Für den Parkplatz von acht Bahnen können wir nicht die mehr als 200 Arten auf der Ochsenkopfwiese opfern. Wir fragen uns, wie zukunftsweisend diese „Vision“ des Neubaus auf Kosten eines Naturschutzgebiets sein kann. Krieg dem Stau – Friede den Bahnen! Fest steht: ÖPNV muss komplett anders gedacht werden. Wie oft kommt das ersehnte VRN-Gefährt zu spät, weil Autos die Ampeln zu Stoßzeiten zuparken? Angesichts einer drohenden Klimakatastrophe haben wir halbseidene Ansätze satt. Wir brauchen einen radikalen Wandel weg hin zu einem sozialen, nachhaltigen Verkehr. Wir finden: Die Planung eines neuen RNV-Betriebshofes muss so zukunftsweisend sein, dass ausnahmslos alle Menschen im Raum Heidelberg auf Ihr privates Auto verzichten können. Langfristig planen statt fauler Schnellschüsse! Der neue Betriebshofes muss langfristig geplant sein. Daher lautet unser Appell: Die Revolution der Straßen will wohl geplant und überlegt sein. Das Airfeld und andere Areale müssen bei der Planung also entsprechend berücksichtigt werden. Solid und SDS setzen sich deshalb gemeisam für einen ticketfreien ÖPNV ein. Für Studis, Auszubildende, Beschäftigte und alle anderen. Deshalb kritisieren wir auch die Praxis der RNV, seit Jahren die Preise für das Semesterticket in die Höhe zu treiben.

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