Vorabenddemo voller Erfolg!

Am Vorabend des Internationalen Arbeiter*innenkampftages haben mehrere Dutzend Sozialist*innen lautstark für eine Welt ohne Ausbeutung, Krieg und Faschismus demonstriert. Gemeinsam mit Gewerkschaften, Linksjugend und Vertreter*innen aus Pflegebündnis und Fridays for Future zogen wir von der Stadtbücherei bis zum Universitätsplatz.

Aus dem Redebeitrag des SDS Heidelberg:

„Kommen wir nun zur Bildung im Kapitalismus.
Die Bedingungen unter denen wir Bildung erfahren sind katastrophal.
[…]
An den Universitäten hört die Kommerzialisierung des Bildungssystems nicht auf.

So hat die grün-schwarze Landesregierung vor wenigen Jahren horrende Studiengebühren für Studierende im Zweitstudium und Studierende, die nicht aus der EU kommen, eingeführt.
Unser Rektor beispielsweise, der Rektor der Uni Heidelberg, Bernhard Eitel, in einem Interview mit der Rhein Neckar Zeitung wörtlich:
‚Ich sehe nicht ein, warum reiche Menschen aus China, Afrika, USA oder der Schweiz nichts für eine erstklassige Ausbildung in Deutschland zahlen sollen.‘

Herr Eitel, Wenn doch schon jetzt nur reiche Menschen aus Nicht-EU Staaten sich Bildung in Deutschland leisten können, was haben dann zusätzliche Gebühren, eine Verschärfung dieses Gegensatzes, mit Chancengleichheit zu tun?

Dies zeigt was das System unter Bildung versteht: Lernen aus eigenem Interesse ist nicht erwünscht.

Lernen dürfen wir nur dann, wenn es der deutschen Wirtschaft von Nutzen ist.

Nur wer in Deutschland oder zumindest Europa garantiert später einmal arbeitet, nur der soll die deutsche Bildung bekommen.

Lernen, nicht für eine kritische Zivilgesellschaft, nicht für Freiheit und Kreativität, sondern mit dem einzigen Ziel, in unserem kapitalistischen System möglichst effizient zu arbeiten.
[…]
Diese Zustände, diese Ungleichheiten können wir nicht hinnehmen!
Bildung darf keine Ware sein.

Wir fordern: Bildung für Alle – und zwar umsonst.“

Vielen Dank an alle die dabei waren!

 

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.