Gut besuchter Vortragsabend mit Ingar Solty

Vielen Dank Ingar Solty, Referent der Rosa-Luxemburg-Stiftung, für den Vortrag zu Neuen Imperialismus-Theorien am gestrigen Abend!

Mit großem Interesse verfolgten wir die Ausführungen, ausgehende von den Theorien Marx‘ und Luxembourgs, bis hin zu der globalen Situation heute mit der Differenz zwischen Ländern des globalen Nordens, insbesondere der USA und Europa, zu solchen des globalen Südens.

Hier ein kleiner Eindruck von der regen Diskussions- und Fragerunde im zweiten Teil des Vortrags, die neben imperialismuskritischen Ansätzen linker Politik auch China beleuchtete.
So war der Konsens, das eine Politik, die Krieg verhindern möchte, nicht erst mit dem Einsatz gegen Waffenexport beginnen darf, sondern dort anfangen muss, wo kapitalistische Interessen wie der Bedarf an Rohstoffe nach außen greifen.
So scheint es beispielsweise bezüglich der Intervention französischer Truppen in Mali Januar 2013 vielfach wirksamer, sich in Frankreich gegen Atomkraft einzusetzen, als erst bei dem tatsächlichen Konflikt als Resultat oder Symptom anzusetzen.
Auch China, das zwar innenpolitisch sozialistische Räume erhält, mit aber gerade seinen Ausländischen Direktinvestitionen insbesondere im Afrikanischen Kontinent und der damit einhergehenden Politik imperialistische Charakterzüge trägt, wurde im Anschluss an den Vortrag diskutiert.

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