Forderungen an das Studierenenwerk

Erst wurden sie ausgebeutet und nach dem erfolgreichen Aufbegehren der studentischen Angestellten werden diese nun nicht mehr weiter beschäftigt! So läuft die Personalpolitik der Geschäftsführung des Studierendenwerks Heidelberg (StuWe) seit Jahren und das offensichtlich auch noch unter den Augen des Verwaltungsrates, des Landesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) und sogar des Personalrates des StuWe. Letzterer spielt sogar lieber die Lohnabhängigen im StuWe – Studierende und nicht-Studierende – gegeneinander aus.

Seit nun fast einem Jahr engagiert sich der Sozialreferent der VS und Mitglied des unserer Hochschulgruppe des SDS in Heidelberg ehrenamtlich für die Beschäftigten des Studierendenwerkes und organisiert mit den Betroffenen ihren Arbeitskampf. Unterstützt durch den StuRa Heidelberg und die Gewerkschaft Ver.di wird Druck auf die Verantwortlichen gemacht.

Ob nun die Geschäftsführung des StuWe Frau Ulrike Leiblein, der Verwaltungsrat des StuWe, dem der Rektor der Uni Heidelberg Bernhard Eitel vorsitzt, die Stadt Heidelberg, die durch den Bürgermeister Dr. Joachim Gerner (Dezernent für Familie, Soziales und Kultur der Stadt Heidelberg; SPD) im Verwaltungsrat des StuWe vertreten ist oder auch das MWK mit der Heidelberger Ministerin Theresia Bauer und ebenfalls im Verwaltungsrat durch Herrn Barz vertreten und offiziell die Aufsicht führend über alle Studierendenwerke in Baden-Württemberg, alle schauen sie zu!

Wir fordern:

– Abbau von studentischen Stellen stoppen und Weiterbeschäftigung aller studentischen Angestellten!
– Anzahl der studentischen Angestellten wieder mindestens auf das Niveau von Januar 2018 wiederherstellen!
– Vergabe der Schichten und Arbeitsstunden durch das StuWe auf die Beschäftigten, wie in den Arbeitsverträgen festgehalten!
– Gehaltskürzungen zurücknehmen!
– Runterstufung von Studentischen Tutor*innen stoppen!
– Vertragsnachbesserung ohne Klauseln und zu Gunsten der Angestellten und ihres Studiums!
– Zusammenarbeit des Personalrates mit der Gewerkschaft Ver.di!
– Auflösung der 100%-Tochter des StuWe und Quasi-Leiharbeitsfirma Hochschulservice GmbH Heidelberg!

Das StuWe darf nicht weiter wie ein profithungriges Unternehmen geführt werden, es ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts und muss seinen Grundsätzen der „Wahrung der sozialen Betreuung und Förderung der Studierenden“ endlich vollends nachkommen auch als arbeitsgebende Anstalt. Hier sammeln einige Studierende die ersten Erfahrungen als Lohnabhängige und die Meisten von diesen finanzieren hierdurch ihr Studium.

Die Arbeit im StuWe muss grundsätzlich ausbeutungsfrei und fair sein für alle Mitarbeitenden des StuWe! Dies ist im Sinne aller Studis. Deshalb zeigen wir uns solidarisch!

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